Scheveninger Hafen
Der Hafen ist ein idealer Ort, um den Fischern beim Einholen der Netze zuzusehen und die Betriebsamkeit zu genießen.
 
Der Scheveninger Hafen
Der Scheveninger Hafen
 

Der Scheveninger Hafen hat in den letzten Jahren eine wahre Metamorphose durchgemacht, wobei der Charakter des Hafens sicherlich erhalten geblieben ist. Man kann dort in einem der zahlreichen Restaurants fürstlich dinieren oder sich in einem Straßencafé am Kai entspannen. Empfehlenswert ist auch ein Besuch des Seemuseums. Der Hafen ist ein idealer Ort, um den Fischern beim Einholen der Netze zuzusehen und die Betriebsamkeit zu genießen. Sportangler können bei verschiedenen Sportfischer-Reedereien einen Angeltrip auf die Nordsee buchen. Die Schiffe - oft ehemalige Berufsfischerboote - bieten Platz für größere Gesellschaften. Wer lieber nicht angelt, kann eine Rundfahrt machen, um die Nordsee aus nächster Nähe kennenzulernen und die Scheveninger Küste einmal von der anderen Seite zu betrachten.

 

Geschichte
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde deutlich, dass der Bau eines Hafens für die Entwicklung der Scheveninger Fischerei von großer Bedeutung sein würde. Moderne Fischereischiffe, die wegen ihres Kiels nur im Hafen anlegen konnten, nötigten zum Bau eines Hafens. Der im Jahr 1858 erstellte Hafenplan besagte, dass eine große Investition nötig sei. Es folgten viele Pläne. Doch bevor der erste Spatenstich in den Dünenboden gesetzt werden konnte, kam es zu einer regelrechten Katastrophe. In der Nacht vom 22. auf den 23. Dezem-ber 1894 richtete ein schwerer Sturm auf dem Strand eine nahezu undenkbare Verwüstung an. Die halbe Flotte wurde beschädigt. Die Notwendigkeit eines Hafens stand nunmehr fest. Es dauerte jedoch noch bis 1898, bevor der Gemeinderat einen definitiven Beschluss fasste. Schließlich konnte der Hafen im November 1904 eröffnet werden.