Kitesurfen
Besonders spektakulär ist das Kitesurfen, eine Mischung aus Drachenfliegen und Windsurfen mit großen Sprüngen und atemberaubenden Geschwindigkeiten. Die Trendsportart ist in den vergangenen fünf Jahren immer beliebter geworden - auch weil man weniger Wind als beim klassischen Surfen braucht. Das Steuern des kleinen Bretts will jedoch gelernt sein. Das gilt auch für die Sicherheitsvorschriften.
Auch für Amateure
Das Kitesurfen ist aber nicht mehr nur etwas für Draufgänger. Spezielle Schulen, wie zum Beispiel 'Kitespace' in Scheveningen oder 'De Kiteschool' in Katwijk, bringen jedem das erforderliche Wissen und die Techniken in immer mehr Badeorten bei. Ein vierstündiger Anfängerkurs kostet zurzeit rund 110 Euro, wobei das Material zur Verfügung gestellt wird.
Branding
Etwas weniger waghalsig, doch nicht minder aktionsgeladen, ist das so genannte 'Branding'. Hierzu wagen die Sportler mit speziell angefertigten Kanus den Ritt auf den Wellen. Damit es nicht zu ungewollten Eskimo-Rollen unter Wasser kommt, wird nicht in, sondern auf den 'Booten' Platz genommen. Angeboten wird das Vergnügen unter anderem in Zandvoort (über 'Strandactief') und in Scheveningen (über 'Glope'). Für Einsteiger und Teamworker gibt es das Ganze auch als Gruppenaktivität. In stattlichen Booten nimmt hier die ganze Besatzung den Kampf gegen die Brandung auf - ein feuchtes Vergnügen und ein Riesenspaß.
Katamaran
Wer weiter aufs mehr Meer möchte, der kann sich in einem eleganten Katamaran einmieten. Unter fachkundiger Anleitung gleitet man über das Wasser. Schnell hat man die Bedeutung von Focksegel, Mast, Trapez und Ruder begriffen. Der Einfluss von Wind, Strömung und Brandung machen die Tour im Katamaran zu einer echten Herausforderung. Angeboten werden Kurse in den sportlichen Booten zum Beispiel im Segel- und Surfzentrum Brouwersdam bei Ouddorp auf der Insel Goedereede.
Adressenliste von Wassersportschulen entlang der Küste